Es ist wieder soweit.
Wie bereits vor einigen Wochen bei unserem Werksbesichtungsrückblick 2007
angekündigt bieten wir dieses Jahr wieder
eine spezielle Ducati-Werksbesichtigung an.
Der Termin steht nun fest: 27.11 bis 29.11.2007
Da die Teilnehmerzahl auf max. 50 Personen beschränkt ist bitten wir um eine
schnellstmögliche Buchung *.
Auf unserer Tour die unter dem Motto Ducati/Lamborghini steht wollen wir natürlich auch den
kulturellen und kulinarischen Aspekt nicht vergessen den die Stadt Bologna ist
sehr vielseitig und hat mehr zu bieten als nur die weltbekannte Pasta-Sauce.
Als besonderes Highlight werden wir dieses Jahr die italienische Edelschmiede
Lamborghini** besuchen.
Was ist alles dabei bei unserer speziellen Ducati-Werksbesichtigung ?
-Hin- und Rückflug ab Flughafen Hahn mit Ryan-Air
-kostenloser Parkplatz für die Teilnehmer an der Bohrinsel mit Shuttle-Service
zum Flughafen
-2x Übernachtung mit 2x Frühstücksbuffet und 2x Abendessen (3 Gänge Menü) im
4 Sterne Hotel Admiral Park in Zola Pedrosa (www.admiralparkhotel.com)
-alle Bustranfers in und um Bologna
-Besuch des Lamborghini-Werkes in Sant\' Agata
-Besuch einer Weinkellerei mit Besichtigung und Verkostung
-Stadtbesichtigung und Führung durch Bologna
-Ducati Werksbesichtigung
-Ducati Museumsbesuch
Seien Sie dabei und erleben sie mit uns das dolce vita in Italien und geniessen
Sie die kulturellen und kulinarischen Höhepunkte von Bologna.
Seien Sie dabei und erleben Sie hautnah die Fertigung der Ducati-Modelle für 2009.
Wir würden uns freuen Sie bei unserer Tour begrüßen zu dürfen.
Den genauen Tourplan mit Zeitablauf und Hotelunterkunft und allen sonstigen
Informationen erhalten Sie nach der Buchung von uns.
* Wir behalten uns das Recht vor bei nicht ausreichender Teilnehmerzahl bis
zum 23. August die Reise zu stornieren.
**Zur Geschichte von Lamborghini:
Der geheimnisvolle Nimbus von Automobili Lamborghini ist verbunden mit dem Mann, der die Inspiration, die Fähigkeit und den Willen hatte, einen Traum wahr werden zu lassen.
Ferruccio Lamborghini wurde am 28. April in Renazzo, einem kleinen Dorf in der Nähe von Bologna, geboren. Seine Eltern waren Bauern, aber Ferruccio erbte ihre Liebe zu Land und Erde nicht. Von klein auf an zeigte er Interesse an Technologie und Mechanik. Er beendete seine technischen Studien in Bologna und schon kurze Zeit später konnte er sein Know-How testen, als man ihm nämlich im Zweiten Weltkrieg die Wartung der Fahrzeuge auf Rhodos in Griechenland übertrug. Wahrscheinlich waren es diese Erfahrungen aus dem Krieg, die ihn dazu brachten, nach Hause zurückzukehren und alte Militärfahrzeuge zu kaufen, die er in Traktoren umwandelte – etwas, das Italien nach dem Krieg verzweifelt benötigte. Der Erfolg seines Unternehmens bestätigte ihn so sehr, daß er in Cento eine Werkstatt kaufte, in der von 1959 an Lamborghini Traktoren produziert wurden. 1959 wurde die Produktion um Brenner und Klimaanlagen erweitert.
Mit diesem soliden finanziellen Hintergrund stürzte Ferruccio Lamborghini sich in ein neues Unterfangen: der Produktion von Hubschraubern, einer seiner lebenslangen Leidenschaften. Aufgehalten wurde er dabei allerdings von der Regierung, die ihm eine Lizenz dafür verwehrte. Also entschied er sich, seine Aufmerksamkeit dem Autobau zu widmen. Damit nahm sein Leben eine entschieden andere Richtung an und die Autowelt war nie wieder wie vorher.
Er eröffnete 1963 eine Autofabrik in Sant\' Agata, die 1964 begann, Wagen auszuliefern. Die Legende nahm ihren Anfang. Jahr für Jahr hat seine Fabrik Autos produziert, die das Ideal an Schönheit und Perfektion sind. Sie entsprachen mehr als alles andere Ferruccio Lamborghinis Wunsch nach nichts als dem besten.
Im Zeitraum von 1963 bis 1972 wuchs die Firma stetig, der einzige Bremsfaktor war die Einführung neuer Modelle, die die Produktionskapazität verlangsamte.
Das Jahr 1972 jedoch war gezeichnet von der größten Krise, die Lamborghini je erfuhr. Zusätzlich zum Öl-Embargo und der generellen Rezession in der Welt, die zu dramatischen Einbrüchen in der Verkaufszahl führten, war Ferrruccio gezwungen, 51% der Firma an den Schweizer Geschäftsmann Georges-Henri Rossetti zu verkaufen. 1974 verkaufte er dann die verbliebenen 49% der Anteile an einen Freund Rossettis, René Leimer. Die neuen Teilhaber waren nicht eingebunden in das alltägliche Geschäft und waren nur zurückhaltend bereit zu investieren. So fand sich die Firma in Schwierigkeiten mit Zulieferern wegen spät bezahlter Rechnungen.
1977-1991
Das Jahr 1977 war – aufgrund einer strategischen Fehlentscheidung der Firmeninhaber – vermutlich das schlechteste Jahr überhaupt für Lamborghini. Sie brachten die Firma dazu, in ein Geländefahrzeug ohne jegliche Erfolgschancen zu investieren und unterschätzten zudem noch einen Vertrag über die Produktion einer Kleinstserie von Sportwagen für BMW. Der Vertrag wurde 1978 von BMW annulliert.
Die Situation war so ernst, dass das Unternehmen auf Druck des Gerichts von Bologna Konkurs anmelden musste. Doch glücklicherweise hatte sich die Firma an den Handelsrechts-Experten und Auto-Enthusiasten Alessandro Artese aus Bologna gewandt. Zusammen mit Sgarzi, dem Verkaufsleiter und mit der Hilfe des Technischen Direktors Giulio Alfieri gelang es ihm, der Firma über eine harte Zeit hinweg zu helfen und einen neuen Teilhaber zu suchen.
Dank der Entschlossenheit der Angestellten, der Leidenschaft und Loyalität der Kunden sowie der Unterstützung des Vertriebsnetzes musste die Firma nie schliessen. Die Situation blieb unverändert, bis der Gerichtshof von Bologna im Juli 1980 beschloss, die Firma an die Gebrüder Mimran – allseits bekannte Geschäftsmänner aus der Lebensmittelindustrie – zu verkaufen. Die neuen, automobilbegeisterten Eigentümer begannen, die Firma wieder aufzubauen. Sie investierten in die Fabrik, neue Produktionen und die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften.
Zwischen 1984 und 1986 wurden die ausschlaggebendsten Verbesserungen erzielt: die Firma zog wieder an und entscheidende Fundamente für einen stetigen Wachstum wurden gelegt. Währenddessen etablierte sich das Firmenlogo – der Stier – auf dem Automobilmarkt.
Das Wachstumrate war so hoch, dass es für Privatanleger praktisch unmöglich wurde, die Firma bei den benötigten finanziellen Mitteln zu unterstützen. Der Bedarf an einem starken Parter wuchs und Chrysler schien die ideale Wahl zu sein.
Glücklicherweise fand Chrysler die Firma Lamborghini – dank des motivierten Managements, der neuen Produkte, der qualitativen Arbeit und der reinen Faszination der Marke – äußerst ansprechend. Chrysler bat die Familie Mimran um alle Firmenanteile. Am 23. April 1987 wurde in Sant\' Agata zwischen Herrn Greenwald und Herrn Mimran im Beisein der gesamten Lamborghini-Belegschaft eine Vereinbarung unterzeichnet.
Die Umformung des Unternehmens begann mit der Ernennung von Emile Novaro zum Firmenpräsidenten. Um die Produktion zu erhöhen, wurden Geldmittel in die Werkshallen geführt. Am 7. Mai 1990 wurde die Produktion des Countach nach 19 Jahren und 1997 produzierten Automobilen eingestellt. Der Weg war frei für den Diablo. Produktion und Verkauf des Diablo erreichten ihren Höhepunkt 1991. Die Jahresbilanz zeigte schwarze Zahlen.
1992-1995
Doch die Krise des Weltmarktes näherte sich. Für die Automobilhersteller waren die folgenden Jahre hart – für die Weltwirtschaft waren sie eine Katastrophe. Die Rezession wurde dramatisch und der Markt für Traumautos registrierte 1992 einen signifikanten Einbruch der Verkaufszahlen.
Man musste sich bis 1993 gedulden, um die schwierige und langsame Genesung der Weltwirtschaft wahrzunehmen. 1994 schien das Jahr des ökonomischen Zusammenbruchs zu werden, obwohl Experten sagten, dass die Tiefpunkte der Jahre 1990 und 1991 sich nicht wiederholen würden. Die Krise war Motivation für die Reorganisation der Firma. Die Verbreiterung des Produktionsprogramms wurde durch Experimental-Projekte wie besipielsweise ein elektrisches Fahrzeug für den Nahverkehr, maschinelle Bearbeitungen für Dritte sowie Entwicklung und Produktion von Bootsmotoren noch gefördert.
Im März 1993 wurde der Diablo VT der Presse und Öffentlichkeit vorgestellt. Die VT-Version des Diablo war mit einer speziellen Kupplung ausgestattet, die die Kraftübertragung bei Bedarf auch über einen Allrad-Antrieb erlaubte.
Im September des gleichen Jahres präsentierte Automobili Lamborghini die Diablo Special Edition, um das 30 jährige Firmenjubiläum zu feiern.
Im Januar 1994 willigte die Chrysler Corporation ein, Automobili Lamborghini an MegaTech – eine Firma der indonesischen Sedtco Gruppe – zu verkaufen. Im gleichen Jahr gewann Lamborghini zum ersten Mal die Class 1 World-Off-Shore Championship. Die Führung konnten sie bis heute verteidigen.
1995 wurden die Anteile neu verteilt. Tommy Suhartos indonesische Firma V´Power erhielt 60 Prozent, Jeff Yaps malayische Firma MyCorn die restlichen 40 Prozent.
1998-2001
Am 24. Juli 1998 wurde in London eine Übereinkunft für die Komplettübernahme des Konzerns zwischen den Teilhabern von Lamborghini und Audi unterzeichnet. Endlich hat das Haus des Bullen einen starken Besitzer, wegen seiner technischen Kompetenz und seines kommerziellen Erfolgs in der Autowelt hoch angesehen, der neue Erfolgsperspektiven für die \"Supercars\" aus Sant\' Agata eröffnet.
Im September 1998 wurde Rodolfo Rocchio, ein italienischer Ingenieur mit mehrjähriger Erfahrung in der Audi-Gruppe, als Geschäftsführer der Automobili Lamborghini Holding S.p.A. berufen.
Im Januar 1999 wurde die Firma umstrukturiert.
Heute hat die Automobili Lamborghini Holding S.p.A. mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Franz-Josef Paefgen, die volle Kontrolle über drei separate Firmen:
Automobili Lamborghini S.p.A.: Autos
Motori Marini Lamborghini S.p.A.: Schiffsmotoren
Lamborghini Artimarca S.p.A.: Lizenzgeschäft und Merchandising
Diese Strategie wurde eingeführt, um die aufgewandte Zielstrebigkeit jeder einzelnen Firma zu garantieren. Giuseppe Greco, ein Manager mit großer Erfahrung im automobilen Bereich bei Fiat, Alfa Romeo und Ferrari, wurde zum Vorsitzenden der Automobili Lamborghini S.p.A berufen.
id: 3566PREIS: 489.95€